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Welche Arten von Wasserenthärtungsanlagen gibt es?

Wasserenthärtungsanlagen werden in drei grundlegenden Bauweisen angeboten: Kabinettenthärter, Einzelenthärter und Doppelenthärter. Jede dieser Varianten ist auf unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich Platzbedarf, Wasserverbrauch und Einsatzbereich ausgelegt. Während kompakte Lösungen vor allem im privaten Bereich eingesetzt werden, kommen leistungsstärkere Systeme häufig in Mehrfamilienhäusern oder im Gewerbe zum Einsatz.

  • Kabinettenthärter vereinen Drucktank, Ionenaustauscherharz und Steuerung in einem geschlossenen Gehäuse und sind besonders platzsparend.
  • Einzelenthärter bestehen aus einem separaten Drucktank und einem daneben stehenden Solebehälter und bieten mehr Flexibilität bei der Installation.
  • Doppelenthärter arbeiten mit zwei Drucktanks im Wechselbetrieb und stellen auch bei hohem Wasserbedarf stets weiches Wasser ohne Unterbrechung bereit.
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Welche Bauweise die richtige ist, hängt vor allem von der Haushaltsgröße, dem täglichen Wasserverbrauch und den räumlichen Gegebenheiten ab. Während kompakte Kabinettenthärter ideal für Einfamilienhäuser sind, bieten Einzel- und Doppelenthärter bei höherem Bedarf mehr Leistungsreserven und Versorgungssicherheit. Für eine passende Auswahl empfehlen wir eine individuelle Beratung – kontaktieren Sie uns gerne, die Beratung ist kostenlos und unverbindlich.

Wie funktionieren Wasserenthärtungsanlagen?

Die Wasserhärte wird hauptsächlich durch Kalzium- und Magnesium-Ionen verursacht. Bei der Wasserenthärtung mittels Ionenaustausch werden diese Härtebildner durch Natrium-Ionen ersetzt. Hierzu kommt ein stark saurer Kationenaustauscher in Natriumform zum Einsatz, der die Ionen äquivalent austauscht. Da lediglich ein Salz gegen ein anderes ausgetauscht wird, spricht man von einem sogenannten Neutralaustausch.

Sobald das Ionenaustauscherharz gesättigt ist, wird die Anlage regeneriert. Dabei wird eine gesättigte Salzlösung, die Sole, durch das Harz geleitet. Diese stellt die Aufnahmefähigkeit des Harzes wieder her und sorgt dafür, dass die Anlage zuverlässig und effizient arbeitet.

Wann muss eine Regeneration der Wasserenthärtungsanlage durchgeführt werden? Eine Regeneration ist erforderlich, sobald das Ionenaustauscherharz mit Kalzium- und Magnesium-Ionen gesättigt ist und keine weitere Enthärtungsleistung mehr erbringen kann. In diesem Fall wird eine gesättigte Salzlösung (Sole) durch das Harz geleitet, um die gebundenen Härtebildner wieder durch Natrium-Ionen zu ersetzen. Voraussetzung für eine zuverlässige Regeneration ist eine ausreichende Sole-Bildungszeit von mindestens fünf Stunden, damit die Anlage effizient und zuverlässig arbeiten kann.

Welche Technik und Steuerung wird eingesetzt?

Unsere Wasserenthärtungsanlagen sind mit hochwertigen, vollelektronischen Steuerventilen ausgestattet, die volumen- und zeitgesteuert arbeiten. Bei Kabinett- und Einzelenthärtern kommen bewährte Steuerköpfe der Hersteller Clack und BNT zum Einsatz, die eine präzise Steuerung und einen sparsamen Betrieb ermöglichen.

Doppelenthärter werden mit Steuerköpfen von Clack ausgestattet. Die Verbindung erfolgt über ein Motor-3-Wege-Ventil, wodurch eine besonders hohe Betriebssicherheit und eine unterbrechungsfreie Wasserversorgung gewährleistet wird.

LFS Cleantec setzt bei allen Wasserenthärtungsanlagen auf bewährte und langlebige Komponenten, die speziell für den kontinuierlichen Betrieb im privaten und gewerblichen Bereich ausgelegt sind. Die eingesetzte Technik sorgt für eine gleichbleibende Wasserqualität, auch bei schwankendem Verbrauch, und minimiert gleichzeitig den Wartungsaufwand. Durch die Kombination aus präziser Steuerung, hochwertiger Ventiltechnik und abgestimmten Systemkomponenten bieten die Anlagen von LFS Cleantec eine zuverlässige Lösung für eine sichere und komfortable Wasserversorgung.

Zuverlässige Enthärtungsanlagen von LFS Cleantec

LFS Cleantec verfolgt bei der Entwicklung seiner Enthärtungsanlagen einen ganzheitlichen Ansatz, der über die reine Steuerungstechnik hinausgeht. Die Modelle IWK, IWKC, IWSC, NEMO und IWD sind auf einen langfristig stabilen Betrieb ausgelegt und verbinden eine klare Systemstruktur mit hochwertigen Komponenten. Das Ergebnis sind wartungsarme Anlagen, die zuverlässig arbeiten und einen hohen Nutzungskomfort bieten. So entsteht eine nachhaltige Lösung, bei der Effizienz, Betriebssicherheit und Alltagstauglichkeit im Mittelpunkt stehen.

Warum lohnt sich eine Wasserenthärtungsanlage?

Kalkhaltiges Wasser führt zu Ablagerungen in Rohrleitungen, Haushaltsgeräten und Heizungsanlagen. Diese Ablagerungen erhöhen den Energieverbrauch, verkürzen die Lebensdauer der Technik und verursachen langfristig hohe Reparatur- und Austauschkosten. Auch unschöne Kalkflecken an Armaturen und in Duschkabinen sind eine häufige Folge.

Eine Wasserenthärtungsanlage schützt zuverlässig vor diesen Schäden. Geräte arbeiten effizienter, der Energieverbrauch sinkt und der Wartungsaufwand wird reduziert. Gleichzeitig sorgt weiches Wasser für mehr Komfort im Alltag und hilft dabei, langfristig Kosten zu sparen.

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